Weil ökologisches Gärtnern zu
meinen Hobbies gehört, bin ich also auch
bemüht, mich näher mit diesem Thema
auseinanderzusetzen. Und zum Disput
gehören natürlich auch die
vielgeliebten oder als ausgewachsener Kitsch
des Spießbürgertums verachteten
Gartenzwerge. Sicher hat jeder wohl seine
eigene Meinung und evtl. auch Erfahrungen
dazu. Ich auch: Als wir den Garten neu
übernahmen und sich dies so unter der
Verwandt-bzw. Bekanntschaft herumsprach,
hielten bald auch die ersten Gartenzwerge
Einzug, sehr zur Freude und Belustigung der
Kinder und auch Nachbarn.
Also was tun? Aufstellen? Na gut. Doch bald
stellte sich auch noch ein völlig
unerwarteter Effekt ein. Die Pflanzen, denen
die Zwerge beigestellt waren, begannen
plötzlich zu gedeihen obwohl sie vorher
nicht so recht wachsen wollten. Bei weiteren
Versuchen ähnlicher Art erhielt ich
gleiche Ergebnisse.
Natürlich gab es ungläubige Blicke
und Witzeleien, wenn ich davon berichtete.
Denn so richtig glaubhaft ist es ja doch
nicht.
Sollte sich etwa der Mythos der kleinen
Helferlein tatsächlich bewahrheiten?
Auf der Suche nach einer Antwort auf dieses
Phänomen stieß ich auf eine
für mich sehr logische Erklärung:
die bunten Farben der Zwerge locken Insekten
an, die sich dann auch um die Pflanzen
kümmern, sie putzen, von Parasiten
befreien und somit zur Gesundung der Pflanze
beitragen. Also doch kleine Helferlein!!
Sicher gibt es vielfältige Varianten zur
Stärkung des Wachstums von Pflanzen
beizutragen.
Für mich war es aber eine Erfahrung, wie
Geschichten und Mythen entstehen können.